Skandal: Niederländische Zeitung ruft Bürger zu körperlichen Interventionen gegen Burkaträgerinnen auf

Die größte überregionale niederländische Tageszeitung „Algemeen Dagblad (AD)“ sorgt für ein Skandal. In einem Beitrag der Zeitung heißt es, dass Bürger sowohl verbal als auch körperlich gegen Burkaträgerinnen vorgehen dürfen, wenn sie sich durch die Burka gestört fühlen.

Die Zeitung nennt als Begründung Artikel 53 des niederländischen Strafgesetzbuches. Wenn jemand Zeuge einer Straftat sei, dürfe er zur Verhinderung dieser eingreifen. Das Tragen der Burka ist in den Niederlanden eine Straftat.

Muslimische Frauen sind oft Opfer von islamophoben Angriffen und mit solchen Berichten trägt die Zeitung zu solchen Angriffen bei. Obwohl in den Niederlanden bei 17 Millionen Einwohnern nur etwa 150 Burka- und Nikabträgerinnen leben, gilt seit diesem Monat ein Verbot für das Tragen von Gesichtsschleiern.

1 Kommentar

  1. Bei allem Verständnis, wenn es aktuell nur etwa 150 Burka- und Nikabträgerinnen in NL geben sollte, dann kann natürlich eine gesetzliche Regelung schon auch dafür sorgen, daß es nicht immer mehr werden.
    Eine zunehmende Islamisierung und auch Weiterentwicklung des Islamextremismus fördert mehr Unfrieden. Und das will sicherlich kein religiöser Mensch – egal welcher Glaubensrichtung.

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