UKIP-Vorsitzender will Verbreitung des Korans unterbinden

In Großbritannien schlug Richard Braine, der neue Vorsitzende der rechtsextremen United Kingdom Independence Party (UKIP), vor, die Verbreitung des heiligen Korans in der Öffentlichkeit zu verbieten.

Im Gespräch mit dem britischen Sky News-Fernsehen behauptet Brain der Koran rufe zu Gewalt auf und hätte die Terroranschläge in Großbritannien in den letzten Jahren begünstigt.

Braine sagte zur Verbreitung des Korans im öffentlichen Raum: „Wir müssen sehen, ob dies illegal ist. Unsere Gesetze verbieten die Förderung von Gewalt. Deshalb sollten wir über dieses Thema nachdenken.“

Bei einem Wahlkampftreffen, an dem Braine teilnahm, bezeichnete er den Islam als „eine fremde Ideologie“ und bezeichnete Tommy Robinson, der letzten Monat verurteilt worden war als „politischen Gefangenen“. Robinson ist für seine anti-islamische Haltung bekannt.

Auf ihrem letzten Kongress im September letzten Jahres veröffentlichte die UKIP ein Manifest der antiislamischen Politik. Das Manifest beinhaltete die Eröffnung von Sondergefängnissen für Muslime, die Verschärfung von Sicherheitsuntersuchungen für Einwanderer und die Abschaffung antirassistischer Gesetze im Land.

Bild: © MaryECarson / CC BY-SA 3.0.

2 Kommentare

  1. Wenn ein Buch wirklich Gewalt fördert, sollte es nach gesundem Menschenverstand keine übliche Verbreitungsmöglichkeit erhalten. Ganz egal von welcher Seite solche Forderungen gestellt werden.
    Selbstverständlich ist auch eine anti-islamische Haltung legitim. Egal von wem.
    Islamisch geführte Länder sind zumeist alles andere als pro-christlich eingestellt. Islamextremismus ist eine große Gefahr für Europa und die ganze Welt. Viele Naivlinge und rot-grüne Träumer & Menschenfreunde wollen das leider nicht realisieren.

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