Mursis Sohn kehrt zu Allah zurück

Der jüngste Sohn des kürzlich verstorbenen ägyptischen Präsidenten Mohammed Mursi soll am Mittwoch in einem Krankenhaus in Kairo an einem Herzinfarkt gestorben sein.

Abdallah Mursi, 24, bekam während einer Fahrt mit einem Freund in Kairo Krämpfe und starb kurz darauf, sagte sein Bruder Ahmed gegenüber Reuters.

Sein Vater Mohammed Mursi brach bei einer Gerichtsverhandlung am 17. Juni zusammen, nachdem er sechs Jahre in Einzelhaft verbracht hatte und ihm aufgrund seines Diabetes, seines Bluthochdrucks sowie seiner Leber- und Nierenerkrankungen der Zugang zu medizinischer Versorgung durchweg verweigert wurde.

Es gibt ungefähr 60.000 politische Gefangene in Ägypten. Viele sind gestorben, weil sie keinen Zugang zu angemessener medizinischer Versorgung hatten.

1 Kommentar

  1. Die vielen Muslime im islamisierten Ägypten könnten doch aus Barmherzigkeit
    darauf drängen, daß die Gefangenen medizinisch besser versorgt werden.
    Noch in den 1990-er Jahren war die Mehrheit der ägyptischen Frauen gänzlich
    unverschleiert. Seitdem hat sich viel verändert. Tief verschleierte Frauen
    sind mittlerweile immer häufiger zu sehen. Das zeigt doch, die muslimisch-
    konservative Macht hat allgemein zugenommen. Auch die Barmherzigkeit?

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