Gladbeck: Muslima von einem Busfahrer diskriminiert

Gestern kam es in Gladbeck zu einem islamfeindlichen Angriff. Der Angriff ging von einem Busfahrer aus. Keiner zeigte Zivilcourage.

Eine Niqabträgerin stieg gegen 18:50 Uhr am gestrigen Montag in den Bus der Linie 252 in der Görlitzer Straße mit zwei Freundinnen ein. Im Bus wurde die Niqabträgerin plötzlich seitens des Busfahrers angeschrien:

„Vermummungsverbot“

„Es wird immer schlimmer mit euch“.

Ein solches Vermummungsverbot existiert in Deutschland nicht. Ein Vermummungsverbot gilt nur in öffentlichen Versammlungen oder sonstigen öffentlichen Veranstaltungen und hierbei liegt es im Ermessen der Polizei, ob sie diese auch bei religiös bedingter Vermummung, wie z.B. bei einem Niqab durchsetzen möchten.

Während der Fahrt schrie der Busfahrer mehrmals die Niqabträgerin an und diskutierte voller Hass mit ihr, wie die muslimische Frau angibt. Er sagte unter anderem folgendes:

„Du bist doch in Deutschland, wieso lässt du dich unterdrücken?“

Keiner mischte sich in dieses Geschehniss ein. Die Fahrgäste schauten nur verwundert zu, als der Busfahrer irgendwo anhielt, zum Opfer ging und erneut hasserfüllt das Opfer anschrie.

7 Kommentare

  1. Das Kopftuch ist auch ein zeichen der Freiheit.
    Während man von allen Seiten versucht, diese Muslime zu beleidigen / anzuspucken / anzufeinden / anzuschreien ,nutzt Sie Ihre Freiheit und entscheidet sich für Ihre Überzeugung.
    Nicht dem Gesellschaftlichen druck!

    Schade dass die Zivilcourage so mangelhaft geworden ist!

  2. Die WAZ berichtete am 08.08.2019 unter der Überschrift
    „Prügelattacke auf Busfahrer(56) in Gelsenkirchen“ vom Angriff
    eines ca. 30-jährigen Mannes mit Vollbart in Begleitung einer
    Frau mit Kopftuch und mit einem langen blauen Mantel bekleidet.
    Nach einem Hinweis des Busfahrers, daß beide für eine längere
    Fahrtstrecke nachzahlen oder aussteigen müßten, reagierte der Mann
    verbal aggressiv und beleidigte den Busfahrer, schlug dann mehrfach
    gegen seinen Kopf und trat den Busfahrer. Sodann flüchtete das Paar.
    Ein Rettungswagen brachte den verletzten Mann zur ambulanten Behandlung
    in ein Krankenhaus. Die Polizei startete sofort eine Fahndung nach dem Gewalttäter.
    Offenbar nutzen manche Leute ihre „muslimische Freiheit“ und halten sich
    nicht an die Regeln des örtlichen Nahverkehrs. War das jetzt ein
    ungläubigenfeindlicher Angriff?

    • Der Bericht wurde vom der Westfälische Rundschau im Jahre 2017 Berichtet.
      Wenn du schon wie immer das Thema in andere Richtungen lenken willst, dann bitte nicht auf diese simple und falsche Art und weise.

      Erklären sie einmal was sie in diesem Fall mit „Muslimische Freiheit“ meinen.

      • Der genannte Bericht erschien tatsächlich und definitiv am 08.08.2019 in der WAZ.
        Vielleicht gab es 2017 eine ähnliche Angriffsreportage?
        Angeblich soll ja das Tragen verhüllender Kopftücher ein Zeichen
        für islamische Freiheit sein, so lese ich hier.
        Der Islam beansprucht letztlich, daß sich sein Scharia-Recht
        als weltliches Recht über der Verfassung behauptet, was aber gerne
        schöngeredet, vertuscht oder bagatellisiert wird.
        Da aber niemand zwei Herren gleichzeitig dienen kann, deren Wertauffassungen
        sich gegenseitig ausschließen, besteht zwangsläufig die Gefahr, daß sich
        Muslime in ihren islamischen Freiheitsvorstellungen als über dem
        Gesetz stehend wähnen.
        Da ich hier ständig fast nur Berichte über Muslime als Opfer lesen kann,
        halte ich es für sinnvoll und gerecht, daß auch die dunkle Seite des Islam
        thematisiert wird. Und es gibt eben auch genügend Ereignisse, bei denen
        Muslime die Straftäter sind und keine unschuldigen Heilsbringer.
        Und das soll dann Lenkung von Themen in andere Richtungen sein?

        • Nein, dieser Artikel ist eins zu eins übernommen.
          Ich sehe kein Konstuktiven Beitrag zum Beitrag.
          Wenn es solche fakten mit übergriffen gegenüber Muslimen gibt, darf man diese also nicht mehr Berichten, weil diese die Muslime als Opfer solcher Taten zeigt?
          Sie dürfen nicht vergessen, dass diese Seite Islamicnews heisst.

          Wir können auch gerne mal privat sprechen um eine konstruktivere lösung zu finden oder zumindest versteht man einander sich im nachhinein besser.

          • Ich habe mich viele Jahre mit Religionen, Sekten, Gurus,
            absoluten Wahrheiten, Erlösungstheorien & Fantasien, Kirchenmacht,
            selbsternannten Wahrheitsverkündern, Bewusstseinsforschung,
            Philosophie & Psychologie, Religionswahn, Psychosen etc. intensiv
            beschäftigt.
            Höchstens einen gemäßigten, gewaltfreien Islam im Sinne der liberalen
            Ibn-Rushd-Goethe-Moschee in Berlin halte ich für akzeptabel.
            Alles andere ist keine Bereicherung für Europa, sondern mehr oder
            weniger gefährlich und letztlich absurd. Wenn der Islam z.B. dazu
            führt, daß Muslime beim Hinterfragen ihres Gottesbegriffs während einer Psychotherapie Panikattacken bekommen, dann stimmt doch ganz gewaltig etwas nicht. Grundsätzlich sind viele Glaubensinhalte – nicht nur im Islam – sowieso reinste Hirngespinste. Und natürlich lässt sich darüber
            endlos reflektieren, debattieren, konstruieren, fantasieren, imaginieren, indoktrinieren um sich letztlich ganz zu verlieren.
            Ich werde hier keine Telefonnummer nennen. Über Telegram kann
            man mittlerweile auch ohne Rufnummer telefonieren.
            Und nochmals: Hier werden ständig Muslime einseitig als Opfer präsentiert,
            das Böse oder Gefährliche aber, das vom Islam ausgeht, wird weitgehend ausgeblendet. Und deshalb ist mein Beitrag gerade voller Sinn.

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