Gladbeck: Muslima von einem Busfahrer diskriminiert

Gestern kam es in Gladbeck zu einem islamfeindlichen Angriff. Der Angriff ging von einem Busfahrer aus. Keiner zeigte Zivilcourage.

Eine Niqabträgerin stieg gegen 18:50 Uhr am gestrigen Montag in den Bus der Linie 252 in der Görlitzer Straße mit zwei Freundinnen ein. Im Bus wurde die Niqabträgerin plötzlich seitens des Busfahrers angeschrien:

„Vermummungsverbot“

„Es wird immer schlimmer mit euch“.

Ein solches Vermummungsverbot existiert in Deutschland nicht. Ein Vermummungsverbot gilt nur in öffentlichen Versammlungen oder sonstigen öffentlichen Veranstaltungen und hierbei liegt es im Ermessen der Polizei, ob sie diese auch bei religiös bedingter Vermummung, wie z.B. bei einem Niqab durchsetzen möchten.

Während der Fahrt schrie der Busfahrer mehrmals die Niqabträgerin an und diskutierte voller Hass mit ihr, wie die muslimische Frau angibt. Er sagte unter anderem folgendes:

„Du bist doch in Deutschland, wieso lässt du dich unterdrücken?“

Keiner mischte sich in dieses Geschehniss ein. Die Fahrgäste schauten nur verwundert zu, als der Busfahrer irgendwo anhielt, zum Opfer ging und erneut hasserfüllt das Opfer anschrie.

2 Kommentare

  1. Das Kopftuch ist auch ein zeichen der Freiheit.
    Während man von allen Seiten versucht, diese Muslime zu beleidigen / anzuspucken / anzufeinden / anzuschreien ,nutzt Sie Ihre Freiheit und entscheidet sich für Ihre Überzeugung.
    Nicht dem Gesellschaftlichen druck!

    Schade dass die Zivilcourage so mangelhaft geworden ist!

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*