Kopftuch? Dann wird dir in Deutschland weniger geholfen

In 30 deutschen Städten haben Wissenschaftler der Universität von Pennsylvania eine Situation nachgespielt. 1600 Mal haben Schauspieler ein soziales Experiment gespielt, um die Reaktion der Menschen zu erforschen. Ergebnis: Frauen mit Kopftuch wird weniger geholfen.

Im Experiment hat ein Schauspieler Müll auf den Bahnsteig geschmissen. Eine Schauspielerin hat den Mann aufgefordert, den Müll aufzuheben und hat danach mit ihrem Handy telefoniert. Dabei fiel ihr eine Tüte Obst aus der Hand. Nun wurde geschaut wie Passanten reagieren.

Die Studie, die im Fachmagazin PNAS veröffentlicht wurde ergab, dass man deutschaussehenden Frauen zu 84 Prozent Hilfe anbot, während man Frauen mit Kopftuch in 73 Prozent der Fälle Hilfe anbot. War der Mann, der den Müll auf den Bahnsteig geschmissen hat, deutschaussehend, half man deutschaussehenden Frauen in 73 Prozent der Fälle und einer Frau mit Kopftuch in 60 Prozent der Fälle.

2 Kommentare

  1. Könnte dieses Experiment nicht dazu anregen, das mittelalterliche, restriktiv-islamische Verhüllungs-Kopftuch endgültig abzuschaffen und im Mülleimer der
    unterdrückerischer Religionsgeschichte zu entsorgen?

  2. Die genannten USA-Wissenschaftler sollten dieses soziale Experiment unbedingt auch mal in 30 amerikanischen Städten mit Schauspielern veranstalten.
    Im übrigen zeigen die Ergebnisse dieser Studie, laut denen keine ethnische Diskriminierung festgestellt werden konnte, dass beim Umgang mit fremden Personen RELIGIÖSE SYMBOLE deutlich wichtiger zu sein scheinen, als eine ebenfalls offensichtlich vorhandene Zugehörigkeit zu einer anderen ethnischen Gruppe.
    Ein verhüllendes Kopftuch ist DAS SYMBOL für den ISLAM. Für viele Menschen ist der Islam eine totalitäre Glaubens-Ideologie mit einem brutalen Eroberer als Gründer. Das ist dann kein Vorurteil, sondern reine Erkenntnis ohne Glaubenswahn.
    Und solchen Wahn soll man dann großzügig tolerieren, akzeptieren und mit Staatsverträgen gar noch etablieren?

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