Frankreich: Islamhass von der Schule bis zur Uni

Schon in der Schule wird Musliminnen verboten, Kopftuch zu tragen. Nun haben Mitarbeiter der Universität von Cergy-Pontoise (Frankreich) eine Liste erhalten, wie sie Radikalisierung von muslimischen Kollegen und Studenten erkennen sollen. Dieser erneute islamophobe Angriff zeigt, wie der durch die Medien und Politik etablierte Hass jegliche Sichtbarkeit des Islams angehen will.

Mit der „Aufforderung zur Wachsamkeit“ erhielten 1.800 Mitarbeiter der Universität eine E-Mail mit einer Liste von Anzeichen, die auf eine Radikalisierung hindeuten. Bei jedem Muslim, bei dem folgende Anzeichen sichtbar sind, sollte man achten:

  • Bart
  • kurze Hose
  • Jellaba
  • plötzliche Änderung der Überzeugung
  • erhöhte Interesse an internationalen Angelegenheiten
  • aufhören, Alkohol zu trinken
  • aufhören, Schweinefleisch zu essen
  • Händegruß mit dem anderen Geschlecht ablehnen

Das am Montag veröffentlichte Dokument wurde nach großen Reaktionen in den sozialen Medien zurückgezogen.

Weder die Juden noch die Christen werden mit dir zufrieden sein, bis du ihrem Glaubensbekenntnis folgst. Sag: Gewiß, Allahs Rechtleitung ist die (wahre) Rechtleitung. Wenn du jedoch ihren Neigungen folgst nach dem, was dir an Wissen zugekommen ist, so wirst du vor Allah weder Schutzherrn noch Helfer haben.

(al-Baqara : 120)

1 Kommentar

  1. Sich vor gefährlichem Islamextremismus und islamischem Terror schützen zu wollen,
    ist doch notwendig und legitim.
    Zumal sich der Islam – so heißt es – zur Weltherrschaft berufen fühlt.
    Alle Korananhänger sollten jeglichen Extremismus in den eigenen Reihen
    und Gemeinden intensiv beobachten und eliminieren. Es sei denn, man wollte
    gewaltbereite und gewalttätige Islamanhänger gar unterstützen?

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