Sheffield: Frau stranguliert Schulmädchen mit Kopftuch

Anfang dieser Woche tauchte schockierendes Bildmaterial von einer Frau auf, die ein Schulmädchen in einem Bus in Sheffield (Großbritannien) angriff. Das Opfer wurde am Boden festgehalten, gegen den Kopf geschlagen und mit dem eigenen Kopftuch stranguliert.

Das 14-jährige Mädchen Redena Al-Hadi sagte gegenüber der Zeitung Mirrow:

Als sie mich würgte, dachte ich, ich würde sterben.

Polizeibeamte kamen am Tatort an und nahmen eine 40-jährige Frau und einen 44-jährigen Mann wegen des Verdachts auf rassistisch verschärfte Straftaten und Verstöße gegen die öffentliche Ordnung fest.

Die Konfrontation begann, als Redena, ihre 13-Jährige Schwester Wida und ihre Freundin am 4. Dezember gegen 16.30 Uhr im Bus Nr. 88 der Silverdale School nach Hause fuhren.

Ein Mann fing an, die Freundin der Schwestern „anzuschreien“, und beschimpfte sie mit dem N-Wort, nachdem ein anderer Mann die Stimmen der Mädchen nachgeahmt hatte, bevor er den Bus verließ.

Als Reaktion auf die rassistische Beleidigung stand ein Junge auf und forderte den Mann auf, das Mädchen nicht mehr zu belästigen, was eine Frau dazu veranlasste, ihn zu stoßen und zu schlagen.

Redena stand auf und sagte der Frau, sie solle den Jungen in Ruhe lassen, da er nur ein Kind sei.

Daraufhin griff die Frau das Mädchen an, trat ihr ins Gesicht und strangulierte sie mit ihrem Kopftuch.

„Ich habe dann versucht, alle Mädchen aus dem Bus zu holen, aber die Frau trat mein Gesicht und sagte, mein Hijab mache sie krank.“

Redena lag wie bewusstlos, nachdem sie mit dem Kopf auf den Boden fiel.

Redenas Gesicht hatte nach dem Angriff Prellungen. Laut Ärzten könnte der Wangenknochen gebrochen sein, ihr Auge ist blutverschmiert.

Ihre Schwester Wida, die ebenfalls geschlagen wurde, hat Blutergüsse an der Innenseite ihres Beins.

Ihre Freundin ist körperlich unverletzt, aber durch den Vorfall „traumatisiert“, sagte Redena.

Das Schockierendste ist aber, dass die Täterin nach etwa 24 Stunden von der Polizei freigelassen wurde, da sie die Tat gestanden hatte und es ihre erste Straftat gewesen ist.

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