Indien: Muslima lebendig verbrannt

Die zwanzigjährige Gulnaz Khatoon aus dem Dorf Rasulpur Habib in Bihar in Indien wurde lebendig verbrannt, weil sie sich der sexuellen Belästigung durch einen Hindu widersetzte. Er machte ihr zunächst einen Heiratsantrag, den sie ablehnte, woraufhin die sexuelle Belästigung begann.

Am 29. Oktober machte der Hauptbeschuldigte der 20-jährigen Gulnaz Khatoon einen Heiratsantrag, den sie ablehnte. Am nächsten Tag stand der Täter mit einem Freund vor dem Haus des Opfers und als Gulnaz das Haus verließ, machte er ihr erneut einen Antrag. Als sie nochmals ablehnte, schlug der Täter das Opfer, überschüttete sie mit Kerosin und zündete sie an.

Gulnaz Khatoon erlag am 15. November im Krankenhaus ihren Verletzungen.

Trotz des öffentlichen Aufschreis wurde vom Tag des Vorfalls am 30. Oktober bis zu ihrem Tod am 15. November kein Angeklagter festgenommen.

Nach öffentlichen Protesten begann die Polizei mit den Ermittlungen.

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