Niederlande: Niqab-Trägerin wird Busfahrt verwehrt

Nach dem Inkrafttreten des Niqab-Verbots am 1. August in öffentlichen Verkehrsmitteln, Regierungsgebäuden und Schulen kommt es nun zu ersten Fällen, in denen muslimische Frauen mit dem neuen Gesetz konfrontiert werden. So kam es am gestrigen Dienstag im südniederländischen Stein zu einen Fall, bei dem einer Niqab-Trägerin die Weiterfahrt mit dem Bus verwehrt wurde, nachdem man mit dem Bus die Grenze zwischen Belgien und den Niederlanden passierte. Der Busfahrer fuhr nicht mehr weiter und forderte die muslimische Frau auf, den Bus zu verlassen.

In den Niederlanden steht das Tragen der Burka und des Niqab in öffentlichen Verkehrsmitteln unter Strafe. Bei Zuwiderhandlung droht eine Geldstrafe.

Der anti-islamische Politiker Gerd Wildeers fordert nach diesem Verbot nun auch ein Verbot von Kopftüchern, da es „an der Zeit sei, nächste Schritte einzugehen.“

1 Kommentar

  1. Die Überschrift hätte auch lauten können: Niqab-Trägerin will Gesetze brechen.
    Die Dame hätte auch ihre islamische Kopfverhüllungs-Tracht einfach ablegen können.
    Der Busfahrer bewahrte außerdem die Islamfrau vor juristischen Konsequenzen.
    Somit eine wegweisende Vorgehensweise, die zu begrüßen ist.

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