Modi und die 1000 ermordeten Muslime

In der südindischen Stadt Gujarat wurden im Jahr 2002 fast 1.000 Muslime getötet. Einige Berichte aus Indien deuten darauf hin, dass diese Zahl eher bei 2500 liegt. Nach einem Zugbrand kam es in Gujarat zu Unruhen und hinduistische Extremisten griffen und ermordeten indische Muslime.

Nach dem ersten Vorfall kam es in Ahmedabad drei Monate später zu weiteren Gewaltausbrüchen im ganzen Staat. Im darauffolgendem Jahr gab es weitere Gewaltausbrüche gegen die muslimische Minderheitsbevölkerung.

Zu dieser Zeit war Narendra Modi der oberste Minister von Gujarat und er wurde beschuldigt, die Gewalt initiiert und geduldet zu haben. Er unterwies die Randalierer und gab ihnen Listen muslimischen Häuser und Geschäfte, damit sie diese angreifen können.

Sanjiv Bhatt sagte in einer eidesstattlichen Erklärung vor dem Obersten Gerichtshof im Jahr 2011, dass er bei einem Treffen anwesend war, bei dem Modi der Polizei befahl, Hindus zu gestatten, ihren Ärger nach dem Zugbrand „auszulassen“.

In der Zeit zwischen dem Vorfall und der Gerichtsverhandlung brachten Modi und seine Schläger viele Zeugen zum Schweigen, die ihre Aussagen vor der Gerichtsverhandlung, die fast zehn Jahre später stattfand, zurückzogen und änderten.

Infolgedessen wurde Premierminister Modi, vom Obersten Gerichtshof freigesprochen.

Während es Modi gelang, viele der Zeugen zum Schweigen zu bringen, gelang es ihm nicht, den Polizeibeamten Sanjeev Bhatt zum Schweigen zu bringen.

Als Modi Premierminister wurde, entließ er Bhatt 2015, weil er unautorisiert in der Arbeit war.

Modi musste den Polizisten zum Schweigen bringen, bevor er 2018 seinen Wiederwahlkampf startete.

Im Jahr 2018 wurde Sanjeev Bhatt verhaftet und befindet sich seitdem im Gefängnis.

Am Donnerstag befand der Bezirksrichter von Jamnagar, CM Vyas, Bhatt und einen weiteren Beamten für schuldig, einen Häftling gefoltert und ermordet zu haben. Diese Vorwürfe gehen auf die Zeit zurück, als Bhatt 1990 Polizeichef des Bezirks war.

Bhatt sei wegen Mordes und Körperverletzung zu lebenslanger Haft verurteilt worden, sagte Staatsanwalt Tushar Gokani. Fünf weitere Polizeibeamte, die ebenfalls gegen Modi aussagten, wurden ebenfalls zu zwei Jahren Haft verurteilt.

1 Kommentar

  1. Die Regierungsvertreter muslimischer Staaten wissen von Narendra Modis Schuld, aber trotzdem behandeln sie ihn so, als sei nichts geschehen. Damit sind sie nicht geringere Heuchler als ihre nichtmuslimischen europäsischen Kollegen, die Meister im Messen mit zweierlei Maß.

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