Islamhasser gestand Brandanschlag: „Egal, ob Kinder sterben“

Ein 41-jähriger iranischer Staatsangehöriger steht in Irland wegen eines Brandanschlags auf eine Moschee in Dublin vor Gericht. Saeid Khosroabadi, der sich selbst als Anti-Islam-Aktivist bezeichnet, soll am 29. Juni 2026 den Eingang der Faizan E Madinah Mosque (auch bekannt als Al-Madinah Prayer Hall) in der Talbot Street mit Benzin übergossen und angezündet haben.

Der Brand brach gegen 15:30 Uhr aus, kurz nach dem Mittagsgebet. In dem Gebäude befanden sich zu diesem Zeitpunkt Erwachsene und Kinder. Die Feuerwehr löschte den Brand rasch; es gab keine Verletzten, jedoch erheblichen Sachschaden und Verkehrsbehinderungen in der Innenstadt.

Khosroabadi, wohnhaft in der Seville Place in Dublin 1, wurde kurz nach dem Vorfall in seiner Wohnung festgenommen. Gegenüber der Gardaí soll er die Tat gestanden haben. Er habe den Islam gehasst und Muslime als „schmutzige Menschen“ bezeichnet. Er sei gegen die Einführung der Scharia in Irland und durch eine Nachricht über einen Moscheebrand in Galway „getriggert“ worden. Daraufhin habe er Benzin gekauft und die Moschee angezündet. Er habe gesagt, er würde es wieder tun, und es sei ihm egal gewesen, ob Kinder sterben. Zudem sei er enttäuscht gewesen, dass das Gebäude nicht vollständig abgebrannt sei.

Ein Zeuge berichtete, der Täter habe gerufen: „Ich werde diese Moschee fertigmachen. Ich werde diese Moschee anzünden. Ich mag nicht, dass sie hier sind.“

Khosroabadi wurde zunächst wegen Brandstiftung und Sachbeschädigung angeklagt. Später kam eine weitere Anklage wegen Gefährdung von Menschenleben hinzu. Haft wurde mehrfach verweigert. Ende August 2026 wurde der Fall an den Dublin Circuit Court verwiesen; der nächste Termin war für den 8. Oktober 2026 angesetzt. Khosroabadi befindet sich weiterhin in Untersuchungshaft.

Vor Gericht erklärte er, er stamme aus einem islamischen Land und sei gefoltert worden, weil er den Islam zeitlebens abgelehnt habe. Man habe ihn hängen wollen. 2016 sei er aus dem Gefängnis geflohen, um in Irland ein neues Leben zu beginnen. Bei einem Gerichtstermin trug er ein T-Shirt mit dem Bild des gestürzten Schahs Reza Pahlavi – ein Hinweis auf monarchistische und anti-islamrepublik-iranische Einstellungen.

Muslimische Organisationen und Anwohner verurteilten die Tat scharf und forderten mehr Polizeipräsenz in der Innenstadt.

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