Berlin-Friedrichshain: Muslima mit Hijab nach Beleidigung mit Glasflasche attackiert

Ein erschütternder Vorfall hat am Freitagvormittag (21. August 2026) in Berlin-Friedrichshain eine muslimische Frau schwer getroffen. Eine 36-jährige Muslima, die einen Hijab trug, wurde in der Straßenbahn und anschließend auf offener Straße Opfer einer religionsfeindlichen Attacke.

Gegen 11:45 Uhr fuhr die Frau mit der Tram der Linie M13 in Richtung Warschauer Straße. Während der Fahrt soll sie von einem bislang unbekannten Mann wiederholt islamfeindlich beleidigt worden sein. An der Haltestelle Kopernikusstraße/Warschauer Straße stiegen beide aus. Während die Muslima an einer roten Fußgängerampel wartete, schlug der Täter ihr unvermittelt eine Glasflasche gegen den Kopf.

Ein aufmerksamer Zeuge leistete der Verletzten sofort Erste Hilfe und alarmierte einen vorbeifahrenden Streifenwagen. Die Frau wurde in ein Krankenhaus gebracht. Der Täter konnte unerkannt flüchten. Die Ermittlungen hat der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamts übernommen.

Der Vorfall zeigt erneut, wie sichtbar muslimische Frauen durch ihre religiöse Kleidung Ziel von Hass und Gewalt werden können. Die Beleidigungen und der anschließende körperliche Angriff richten sich klar gegen ihren Glauben und ihre Identität als Muslima.

Die Berliner Polizei sucht weiterhin nach dem Täter. Zeugen, die Hinweise zum Vorfall oder zum Aussehen des Angreifers geben können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 110 oder bei der nächsten Polizeidienststelle zu melden.

Wir hoffen auf eine rasche Aufklärung und wünschen der Verletzten eine schnelle und vollständige Genesung.

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